Jörg Widmann

Geb. am 19. Juni 1973 in München

(© Marco Borggreve, 2013)

Jörg Widmann erhält neuen Musikpreis des "Heidelberger Frühling", März 2013

Festivalintendant Thorsten Schmidt begründet die Wahl des ersten Preisträgers folgendermaßen: "'Die Zukunft muss das höhere Echo der Vergangenheit sein.' Dieses Zitat Robert Schumanns scheint für den großen Schumann-Freund Jörg Widmann ein essentieller Satz für sein musikalisches Leben zu sein.“

Vgl. http://www.blasmusik.de/ (4.3.2013)

Was hört Klarinettist Jörg Widmann auf seinem iPod?

„Nichts“ (Er hat keinen). Wenn er einen hätte, dann…

  • 1. Carl Maria von Weber „Der Freischütz“
    (in der Aufnahme mit Carlos Kleiber und der Staatskapelle Dresden).
    Ein Referenzaufnahme. Von Weber ist ein unterschätzter Komponist!
  • 2. Miles Davis „Decoy“
    Die Harmonik! Die Freiheit! Die Magie!
  • 3. W.A. Mozart „Gran Partita“ mit Wilhelm Furtwängler
    (und den Wiener Philharmonikern)
    Pure Sentimentalität! Mit dieser Aufnahme bin ich aufgewachsen.
  • 4. Arnold Schönberg „Kammersymphonie No. 1“
    (mit Asko Ensemble unter Reinbert de Leeuw)
    Ein eindringliches Plädoyer für dieses bahnbrechende Werk.
  • 5. Robert Schumann „Violinkonzert“
    (mit Gidon Kremer und Nikolaus Harnoncourt)
    Für mich der schönste langsame Satz des 19. Jahrhunderts.

Vgl. http://www.crescendo.de (29.3.2012)